Die Beachtung und die Bedeutung funktioneller Lebensmittel hat seit den 90er Jahren national und international spürbar zugenommen. Zu dieser Zeit bildete sich zum ersten Mal verstärkt ein generelles Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Ernährung und bestimmten Krankheiten. Mittlerweile kommt ein breites Spektrum an verschiedensten Lebensmitteltechnologien bei der Herstellung funktioneller Lebensmittel zum Einsatz.
Es handelt sich dabei zum Teil um traditionelle und etablierte Techniken, zum Teil werden aber auch moderne, aus dem Pharmabereich stammende Technologien genutzt, wenn es darum geht, Lebensmittel funktionell zu gestalten. Dennoch sind in Europa und Deutschland bisher nur in wenigen Produktgruppen Produkte mit einem Mindestmaß an nachgewiesener gesundheitlicher Wirkung auf dem Markt. Zudem existiert in Deutschland keine einheitliche Gesetzgebung zur Kennzeichnung funktioneller Lebensmittel, so dass längst nicht jedes Produkt auch hält, was die Werbung und der Preis versprechen.
Es gibt nur wenige wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse über die verschiedenen Wirkungsweisen der funktionellen Lebensmittel, und auch über mögliche Wechselwirkungen ist kaum etwas bekannt. Als gesichert gilt beispielsweise, dass Probiotika eine Diarrhoe verkürzen und die Nebenwirkungen einer Laktoseintoleranz minimieren können.
Generell wird mit funktionellen Lebensmitteln die Hoffnung verbunden, dass sie insgesamt zu einer gesünderen Ernährungsweise der Bevölkerung beitragen und letztendlich neben einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auch zu einer Begrenzung der Kosten des Gesundheitswesens beitragen können. Allerdings haben die in Deutschland auf dem Markt zu findenden funktionellen Produkte keine nachweislich positiven Wirkungen auf die gesundheitspolitisch bedeutsamsten Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.
Egal ob in Istrien oder Dalmatien, eine Ferienwohnung Kroatien ist für Familien sehr geeignet. Tipp: Existenzgründer Seminare


Bitte hinterlasse einen Kommentar: