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Immunsystem & Infrarotlicht

Verfasst von admin am Mittwoch, 1. Juni 2011.

Infrarotstrahlen sind im natürlichen Sonnenlicht enthalten und geben einen oftmals unterschätzten Beitrag zum Immunsystem. Fast alle Menschen fühlen sich nicht nur glücklicher bei Sonnenschein, die Infrarotstrahlung der Sonne wärmt auch noch und ist mitverantwortlich für die lebenswichtige Bildung des Vitamin D in Knochen und Gewebe. Das UV-Licht sorgt für gesunde Knochen, denn das Vitamin braucht es für die Aufnahme von Kalzium und Phosphor aus der Nahrung.

Im Gegensatz zur UVA- und UVB-Strahlung schädigt oder bräunt Infrarot jedoch nicht die Oberfläche der Haut, sondern dringt millimetertief in den Körper ein. Durch die Weiterleitung der Wärme werden somit auch tiefer liegende Gewebeschichten wie Unterhautfettgewebe, Bindegewebe und Gelenke erreicht, wo die Strahlen wohltuend ihre Wirkung entfalten können.

So werden Rotlichtlampen etwa bei Nasennebenhöhlenentzündungen eingesetzt, viele Menschen haben dafür Rotlichtlampen im Haushalt. Aber auch für Muskelverspannungen, Rücken- oder Gelenkschmerzen kann das Rotlicht mit seiner Tiefenwirkung therapeutisch eingesetzt werden.

Die heilende Wirkung von Infrarotstrahlen basiert auf der Erwärmung und Gefäßerweiterung der Zellen in den bestrahlten Körperpartien, weshalb immer mehr Menschen auf Infrarotkabinen oder Wärmekabinen für die eigenen vier Wände zurückgreifen. Der Stoffwechsel wird vom Infrarotlicht angekurbelt, die Durchblutung deutlich gesteigert und somit ein Abtransport von entzündlichen molekularen Stoffen im Lymphgewebe erleichtert.

Vernünftig genutzt, tut Infrarotlicht Mensch und Organismus gut und wirkt sich positiv auf die Gesundheit, wie auch auf die Stimmung aus. Gerade im Winter, wenn die Sonne kaum scheint oder sehr weit weg ist, oder für Menschen, die sich oft in geschlossenen Räumen aufhalten, können Strahlen aus der heimischen Infrarotkabine eine heilsame und wohltuende Alternative sein.